Features

Dienstag 04:03 Uhr WDR5

Neugier genügt

Mit Julia Schöning Feature: "Gute Karnevalslieder sind textgebunden" Redezeit: Helau statt Halleluja - Pfarrer in der Prinzenrolle zur vollen Stunde WDR aktuell

Dienstag 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Das Völkerrecht

Spielregeln gegen die globale Unordnung (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Ein Vertrag, den die beiden mesopotamischen Stadtstaaten Lagasch und Umma im Jahr 3100 v.Chr. schlossen, belegt: Schon lange vor unserer Zeitrechnung machten sich Herrscher nicht nur darüber Gedanken, welche Normen innerhalb ihres eigenen Machtbereichs gelten sollten. Sie waren auch an übergeordneten Spielregeln interessiert, die die Beziehungen diverser Herrschaftsgebiete zueinander ordnen sollten, also eine Art früher und rudimentärer Form des Völkerrechts. Das Völkerrecht - oder internationale Recht -, wie wir es heute kennen, entwickelt sich vor allem im 19. Und 20. Jahrhundert und wird im 21. Jahrhundert ständig erweitert. Umwelt, Weltraum und der virtuelle Raum sind nur einige aktuelle Beispiele. Recht auf der einen und die politischen Interessen der Staaten auf der anderen Seite stehen dabei in einem ständigen und komplexen Wechselspiel. Zwar gibt es inzwischen unzählige internationale Verträge und Abkommen, große Organisationen wie die UNO, internationale Gerichtshöfe und vieles mehr, doch deren Zuständigkeiten, Bedeutung und "korrekte" Auslegung sind häufig umstritten. Das zeigt sich beispielsweise bei der Frage, wann Gewaltanwendung, militärische Interventionen und Präventivschläge gerechtfertigt sind, oder was Vorrang hat - Wirtschaftsinteressen oder Rechte von Indigenen. Grundlegendes Ziel des Völkerrechts wäre es, die Voraussetzungen für eine stabile globale Friedensordnung festzulegen. Tatsächlich aber unterscheiden sich die Vorstellungen von Souveränität und Rechtsgestaltung zwischen den großen Spielern, den USA, der EU, China und Russland oft signifikant.

Dienstag 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Commedia dell´arte Vom Spiel mit den Masken Dario Fo Der Harlekin im Welttheater Das Kalenderblatt 25.2.1994 Christo darf den Reichstag verhüllen Von Herbert Becker Commedia dell´arte - vom Spiel mit den Masken Autorin: Gabriele Knetsch / Regie: Martin Trauner Die Commedia dell"Arte war über 200 Jahre lang in ganz Europa lebendig. Sie war ein italienischer Exportschlager - denn die Wandertruppen führten ihre Künste in Spanien, Deutschland oder Russland auf einfachen Bretterbühnen auf; sie spielten für zahlendes Publikum auf den Plätzen der Städte, aber auch bei Hofe. Diese Truppen galten als erste professionelle Schauspieler in Europa überhaupt. Vor allem in Frankreich hatte die Commedia dell"Arte Erfolg - sie wurde in Paris als "Théatre Italien" zu einer eigenen Institution. Der geizige Kaufmann Pantalone, der salbadernde Dottore oder die komischen Dienerfiguren gehörten Jahrhunderte lang zum Figurenpersonal. Ihre Rollen waren festgelegt - so wie auch ihre Masken. Commedia dell"Arte Stücke wurden nicht schriftlich fixiert, sie lebten vielmehr von der Improvisation und von der Virtuosität der Schauspieler. Die Aufführungen muss man sich vorstellen als eine Mischung aus Theater, Akrobatik, Musik und Slapstick. Auch wenn die ursprüngliche Commedia dell"Arte heute untergegangen ist - so leben doch Figuren wie der Harlekin in der europäischen Volkstradition bis heute weiter. Gabriele Knetsch begibt sich in ihrer Radio Wissen-Sendung "Vom Spiel mit den Masken" auf eine Spurensuche nach dieser faszinierenden Theaterform. Dario Fo - der Harlekin im Welttheater Autor und Regie: Martin Trauner Kommunist, Streiter für die Benachteiligten und großer Geschichtenerzähler war er. Aber: ein Narr, ein Komödiant, ein Schelm wollte er sein. Er selbst sah sich wohl am liebsten in der Rolle seines Lebens, die er sich auf den Leib geschrieben hatte: die des Harlekins, des Gauklers. Dario Fo (1929-2016), Sohn eines Eisenbahners und einer Bäuerin schuf zusammen mit seiner Frau Franca Rame über 80 Theaterstücke: um als Autor und Schauspieler die Weltläufte zu demaskieren. Und Dario Fo hatte damit nicht nur in Italien Erfolg. In Deutschland etwa gehörte er mit seinen Stücken, mit seinem kabarettistischem Theater, lange Zeit zu den meistgespielten Autoren. 1998 ehrte das schwedische Nobelkomitee ihn für seine Leistung: "Ein seriöser Satiriker sei er, aber auch im besten Sinne des Wortes: Ein Gaukler." Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Andrea Bräu

Dienstag 09:30 Uhr Ö1

Radiokolleg - Reparatur der Zukunft

Casting neuer Ideen (2). Gestaltung: Sarah Kriesche, Ilse Huber, Viktoria Waldegger, Stefan Niederwieser, Margit Atzler, Irmgard Wutscher Unter [oe1.orf.at/zukunft|oe1.orf.at/zukunft] können Sie Projekte, Ideen und Initiativen einreichen, die die Zukunft im Jetzt reparieren wollen. Wir haben 12 ausgewählt und präsentieren sie im Laufe der Woche. *too good to go - mit einer App gegen Lebensmittelverschwendung* Jedes Jahr werden rund 587.000 Tonnen genießbares Essen alleine in Österreich weggeworfen. Die globale Lebensmittelverschwendung verursacht rund 3,3 Gigatonnen CO2 und ist für 8% der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Mit einer App will das Unternehmen "toogoodtogo" dieses Problem nicht nur adressieren, sondern helfen, unnötige Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Betriebe, die ihr überschüssiges Essen wegwerfen müssten, können sich anmelden und die Produkte verbilligt anbieten. Nutzer/innen können über die Plattform erfahren, wo in ihrer Nähe, Mahlzeiten, vom Weckerl über Kipferl, Obst und Gemüse, bis hin zu Menüs, verbilligt angeboten werden. Gestaltung: Sarah Kriesche *Tint Journal - Texten in der Zweitsprache Englisch* Auf [http://www.tintjournal.com|Tint Journal] publizieren wir Lyrik, Kurzgeschichten und Essays von AutorInnen aus allen Teilen der Welt", erklärt Lisa Schantl, Anglistik/Amerikanistik-Masterstudentin an der Universität Graz und seit kurzem Gründerin und Herausgeberin des ersten Literaturmagazins für AutorInnen, die ihre kreativen Texte in Englisch als Fremdsprache verfassen. Warum? "Weil wir in einer Welt leben, in der wir stets weiter auseinanderrücken - durch Technologien, durch Krieg, durch Vorurteile, ... Es braucht eine Vielzahl an Stimmen, die uns zeigt, wie verbunden wir doch im Grunde alle sind", so Lisa Schantl. Auf Tint Journal finden sich Geschichten aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt. Das Besondere ist, dass sie alle in der meist gesprochenen Zweitsprache verfasst sind: Englisch. Dadurch vermitteln die Texte ohne die Drittpartei des Übersetzers ihre Inhalte, bauen Brücken und verbinden Kulturen, durch Literatur. Gestaltung: Margit Atzler *Vom Müll zum Möbel - Schülerinnen tischlern mit Sperrholz* Zwei Schülerinnen der HTL für Holztechnologien und Innenarchitektur in Hallstatt haben ein Sesselbau-System erfunden, das mit alten Platten zusammengesteckt wird. Der Sperrmüll stellt in ganz Österreich ein wachsendes Problem dar und dem wollen die beiden jungen Frauen entgegenwirken: Vom Müll zum Möbel heißt ihre Idee, auf der man gut Platz nehmen kann. Gestaltung: Ilse Huber

Dienstag 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - London - ewiger Quell der Popmusik?

Eine persönliche Spurensuche (2). Gestaltung: Robert Rotifer Seit mehr als einem halben Jahrhundert, den Beatles sei Dank, ist London eine Welthauptstadt der Popkultur. Das war auch der Grund, warum der Wiener Journalist Robert Rotifer einst dorthin zog, um aus der Mitte der dortigen Szene zu berichten. 23 Jahre später fragt er sich, ob er bloß zu alt geworden oder die globale Strahlkraft, der vom Brexit und dem Niedergang der Musikindustrie gebeutelten britischen Hauptstadt tatsächlich verblasst sein könnte. In Soho, wo einst an jeder Ecke Live-Musik zu hören war, gibt es faktisch keine Live-Clubs mehr, die "Grassroots" des Live-Geschehens haben sich längst in den fernen Osten und Süden der Stadt verpflanzt. Doch selbst dort kämpft die Szene ums Überleben - meist ohne Gage. Solche Vorstadt-Phänomene gleichen eher jenen der Pop-Provinz als denen einer Pop-Metropole. Doch wenn die Dinge wirklich so schlecht stehen, woher kam dann die aktuelle Explosion der jungen Londoner Jazz-Szene? Und wenn nicht weiße Bands, sondern Grime-Stars wie Stormzy heute Londons musikalische Aushängeschilder sind, wieso ziehen sich dann die dämonisierten Drill-Rapper auf den Mikrokosmos per Youtube und auf der Straße ausgetragener Kleinkriege zwischen Bewohnern rivalisierender Postleitzahlen zurück? Oder manifestiert sich in all diesen parallel existierenden, kleinen Welten vielmehr das Ende der Ära des Hypes rund um das alle vereinende "next big thing"? In seiner Radiokolleg-Serie verlässt Robert Rotifer seine eingetretenen Pfade auf der Suche nach Londons junger Szene und der Zukunft der Popkultur.

Dienstag 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Tomi Ungerer Kinderbuch, Satire und Erotik Wilhelm Busch Dichter, Zeichner, Kinderschreck Das Kalenderblatt 25.2.1994 Christo darf den Reichstag verhüllen Von Herbert Becker Tomi Ungerer - Kinderbuch, Satire und Erotik Autorin: Silke Wolfrum / Regie: Eva Demmelhuber Am 9. Februar 2019 ist Tomi Ungerer mit 87 Jahren verstorben. Was für ein Leben ging da zu Ende! Bettelarm, supererfolgreich, verpönt, verehrt und ausgezeichnet - ein ständiges Auf und Ab. Kein Wunder, denn Tomi Ungerer war quasi Provokateur von Beruf, liebte es mit seinen Zeichnungen anzuecken, anzuklagen und aufzudecken. Angetrieben von rastloser Arbeitswut gepaart mit elsässischem Humor schuf er hintersinnige Kinderbücher, saftige Karikaturen und pornographische Satiren, die ihresgleichen suchen. Geboren wurde der "Jahrhundertillustrator" 1931 in Straßburg, mit vier Jahren war er bereits vaterlos, die deutsche Besatzung während des Zweiten Weltkrieges war für ihn ein lebensprägendes Trauma. Ohne Schulabschluss, dafür den Kopf voller Ideen machte er sich mit 25 Jahren auf nach Amerika, um schließlich weltberühmt zu werden. Wilhelm Busch - Dichter, Zeichner, Kinderschreck Autor: Reinhard Schlüter / Regie: Eva Demmelhuber Jeder kennt sie: Die Bildergeschichten von Wilhelm Busch: Max und Moritz, die fromme Helene oder Plisch und Plumm. Und viele seiner Reime sind sprichwörtlich geworden, z. B. "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr" oder "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich". Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt Busch dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als "Klassiker des deutschen Humors". Er griff satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen Laien. Er selbst lebte so genügsam, wie er erzogen worden war, und entzog sich zunehmend auch allen Ehrungen. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Susanne Poelchau

Dienstag 16:05 Uhr Ö1

Tonspuren

Jagd nach Jára Cimrman. Der böhmischste Böhme von Böhmen. Der berühmteste Tscheche der Welt heißt nicht Václav Havel oder Bedrich Smetana, sondern Jára Cimrman. Nur hat es das Universalgenie Cimrman nie gegeben. Der ganze Stolz des Landes ist eine Erfindung aus den 1960ern. Drei subversive Theaterleute haben sich diesen genialisch scheiternden Typen ausgedacht, um dem kommunistischen Regime zu trotzen. Bis zur "samtenen Revolution" funktionierte das Phänomen Cimrman am besten als überzeitliche Figur, die im Böhmen der k.u.k.Monarchie ihr Wesen getrieben haben könnte - und deshalb hat sie sich bis heute gehalten: Auch im Prag des Jahres 2019 mischt sich Cimrman unter die Demonstranten. Nach Jára Cimrman sind Straßen und Plätze benannt; die Stücke des Cimrman-Theaters in Prag, die sich seinem grenzenlosen Werk widmen, sind ständig ausverkauft. Das Feature geht dem Wesen des tschechischen Humors nach, dem speziell ?böhmischen" Widerstand gegen gesellschaftliche und politische Zwänge. Gefälschte Dokumente und echte Augenzeugen verweisen auf das verwickelte Wirken des Phantoms - und führen mitten hinein in die wahnwitzige tschechische Gegenwart, die ihren Jára Cimrman dringender braucht denn je. Feature von Tabea Soergel und Martin Becker.

Dienstag 19:15 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Stich für Stich Ein deutscher Unternehmer in Bulgarien Von Mirko Schwanitz Regie: Claudia Kattanek Produktion Dlf 2020 Der Deutsche Bertram Rollmann ist der größte Bekleidungshersteller in Bulgarien. Doch seit 2015 hat er fast die Hälfte seiner Belegschaft verloren. Auch für Bulgaren gilt inzwischen die Arbeitnehmerfreizügigkeit. Die Folgen für das Land und die Wirtschaft dort sind verheerend. Bertram Rollmann stammt aus einer deutschen Schneiderfamilie. 1981 kauft sein Vater eine insolvente Kleiderfabrik in Griechenland. Er bittet den Sohn, das Unternehmen zu restrukturieren. Da ist Rollmann 25 Jahre alt, Griechenland hat gerade die Militärdiktatur hinter sich, und die Frauen an den Nähmaschinen singen noch Kampflieder. 1993 geht er in das nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in Agonie liegende Bulgarien, baut eine weitere Fabrik auf und wird binnen weniger Jahre der größte Bekleidungshersteller des Landes. Er bildet aus. Unterstützt Berufsschulen. Zahlt immer pünktlich und über dem Durchschnitt. Gibt Tausenden Menschen Arbeit. Seit 2015 laufen ihm die Leute davon. An manchen Tagen erhielt er mehr als 100 Kündigungen. Was passiert hier eigentlich? - Das Feature erzählt erstmals konsequent aus dem Blickwinkel eines Unternehmers vom Preisdruck des Marktes, den Folgen der Globalisierung für Europas Textilindustrie und davon, welch katastrophale Auswirkungen die Freizügigkeit von Arbeitnehmern im Zusammenspiel mit der Sozialpolitik der EU für die Länder Osteuropas hat. Stich für Stich

Dienstag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Überschritten - jetzt Gefahr! Wie Grenzwerte unser Leben beeinflussen und was ethisch daraus folgert Von Florian Felix Weyh (Wdh. v. 17.12.2018) Pommes: zu viel Acrylamid! Büroluft: gefährliche Radonkonzentration! Musikclubs: zu hoher Lärmpegel! Akkusäge: Vibrationsemission überschritten! Blutdruck: behandlungsbedürftig! Autodiesel-Abgase: tödlich! Schiffsdiesel-Abgase: tolerabel. Gesellschaft funktioniert nur mittels Regeln und Normen. Verstöße sind nicht tolerabel. Aber der Geltungsbereich von Normen variiert, denn oft werden erst jenseits eines Grenzwertes Sanktionen fällig: Ein bisschen Feinstaub ist okay, zu viel verboten. Ein bisschen Übergewicht darf sein, ein Body-Mass-Index über 30 ist adipös. Sobald ein Grenzwert wissenschaftlich ermittelt und politisch festgeschrieben worden ist, setzt sich eine Kettenreaktion in Gang. Verhaltensweisen und Produktionsverfahren müssen verändert oder aufgegeben werden, Wirtschaft und Gesellschaft entstehen hohe Kosten, um Grenzwerte einzuhalten. Auf der anderen Seite erwachen Profiteure: Zum Wohlgefallen der Pharmaindustrie gelten von einem Tag zum anderen mehr Menschen als krank, weil sich ein medizinischer Normwert verschoben hat. Grenzwerte sind ein Politikum und damit eine ethische Herausforderung. Wer sie setzt, ob als Wissenschaftler oder Politiker, sollte ideologiefrei alle Folgen abwägen. Ist das immer so? Oder simuliert die Politik der Grenzwerte nur trügerische Sicherheit vor vielen Daseinsrisiken?

Dienstag 20:00 Uhr NDR kultur

Feature

Mein Vater der Parteisekretär Zwei Leben und das Massaker Von Mathias Bölinger RBB/BR 2019 Im April 1989 strömen Studenten auf den Tian"anmen-Platz in Peking, um des verstorbenen Generalsekretärs Hu Yaobang zu gedenken. Aus den Feierlichkeiten entwickelt sich die größte Protestbewegung in der Geschichte der Volksrepublik China. Auch der Physikstudent Bao Pu demonstriert. Während er täglich zu den Protesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens geht, arbeitet sein Vater in der Zentrale der Kommunistischen Partei. Als die Proteste gewaltsam niedergeschlagen werden, hat es auch Konsequenzen für Vater und Sohn. Bis heute dürfen sie sich nur einmal im Jahr unter schärfster Überwachung sehen. Sie finden das Feature für 12 Monate in der ARD Audiothek. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Feature

Dienstag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Ich habe geweint und geschrien K-Pop und seine Fans Von Fritz Schütte Regie: Felizitas Ott Mit: Chantal Busse, Claudia Carus, Nina Siewert, Marc Oliver Schulze Ton: Karl-Heinz Runde und Sabine Klunzinger Produktion: SWR 2019 Länge: 54"18 Kaum eine Massenkultur ist so durchinszeniert wie K-Pop. Aber die Fans lieben ihn. Viele lernen koreanisch und tanzen die neuesten Videos nach. Bis sie vor der Entscheidung stehen: Soll ich selbst ein K-Pop-Star werden? Mit einem Video fängt es meistens an: der Einstieg in die Fankultur. K-Pop ist bunte, schrille Musik aus Korea, mit meist noch bunteren Videos. In China und Japan gilt Korea schon lange als cool und auch in Deutschland gibt es immer mehr K-Pop-Fans. Sie haben Mühe auf dem Laufenden zu bleiben, aber sie sind ehrgeizig. Sie lernen Koreanisch und tanzen die neuesten Videos nach. Wenn die Idole durch Europa touren, ist kein Weg zu weit und kein Ticket zu teuer. "Ich stand ganz vorne und durfte ihnen zeigen: Ich bin euer Fan, ich vergöttere euch." Fritz Schütte, geboren 1958 in Hamburg, Journalistikstudium, lebt seit 1993 in Berlin. Zuletzt: "Geschichten vom Rande Europas. Gibraltar und der Brexit" (SWR 2017) und "Begehrte Tortur - Paris-Brest-Paris - der älteste Radmarathon Europas" (Dlf Kultur 2019). Ich habe geweint und geschrien

Dienstag 22:08 Uhr Ö1

Radiokolleg

Das Völkerrecht. Spielregeln gegen die globale Unordnung (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Reparatur der Zukunft. Casting neuer Ideen (2). Gestaltung: Mirela Jasic, Sarah Kriesche, Ilse Huber, Irmgard Wutscher London - ewiger Quell der Popmusik? Eine persönliche Spurensuche (2). Gestaltung: Robert Rotifer

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